Werberichtlinien für Vendoren

Um unsere Vendoren und Affiliates besser zu unterstützen, hat ClickBank diese Werberichtlinien für Vendoren zusammengestellt. Sie sollen verdeutlichen, welche Arten von Werbung (Botschaften, Angaben, Behauptungen, Bilder, Referenzen usw.) verwendet bzw. nicht verwendet werden dürfen. Dies gilt insbesondere für die Verkaufsseiten von ClickBank-Vendoren, aber ebenso für alle produktbezogenen Texte und alles Produktbegleitmaterial sowie alles andere Werbematerial. Hierbei handelt es sich nur um allgemeine Richtlinien, die die in Ihrem Klientenvertrag enthaltenen Informationen ergänzen sollen.

Wir bei ClickBank schätzen unsere Kunden. Deshalb nehmen wir die Bestimmungen der Federal Trade Commission (FTC) der USA bezüglich der Werbung sehr ernst und verlangen dies auch von unseren Vendoren und Affiliates.

Dabei ist zu beachten, dass Werbematerial, Verkaufstexte, Produktbotschaften und -material sowohl ausdrücklicher als auch stillschweigender Art immer der Genehmigung durch ClickBank unterliegen. Dabei ist weiterhin zu beachten, dass sich ClickBank das exklusive Recht vorbehält, diese Richtlinien jederzeit unangekündigt zu aktualisieren und zu ergänzen. Außerdem behält sich ClickBank das Recht vor, Produkte, Marketing, Verkaufstexte, Etiketten und sämtliches andere verkaufsbezogene Begleitmaterial nach alleinigem Ermessen zu genehmigen oder zurückzuweisen.

Truth in Advertising – wahrheitsgetreue Werbung

Wenn Verbraucher Werbung sehen oder hören – sei es im Internet, Radio oder Fernsehen oder in anderen Medien –, schreiben die US-Bundesgesetze vor, dass diese Werbung wahrheitsgetreu sein muss, nicht irreführend oder täuschend sein darf und gegebenenfalls durch wissenschaftliche Nachweise belegt werden muss. Zusätzlich zu diesen Leitlinien und spezifischen Vorschriften berücksichtigt ClickBank ebenfalls den Gesamteindruck der Werbebotschaft. Dazu gehören Marketing, Werbetext, Etiketten und sämtliches andere verkaufsbezogene Begleitmaterial.

Irreführende Werbung sowie Werbung, die Verbraucher auf irgendeine Weise falsch informiert, sich wahrscheinlich auf das Verhalten oder die Entscheidung von Verbrauchern bezüglich des betroffenen Produkts auswirkt oder zu einer Verletzung der Verbraucher führen könnte, stellen alle potenzielle FTC-Verstöße dar. Derartige Verstöße können dazu führen, dass wir sofortige Änderungen an neuen oder vorhandenen Produkten oder Werbung verlangen, neue oder vorhandene Produkt oder Marketing zurückweisen oder betroffene Konten sogar suspendieren oder kündigen.  

Referenzen und Empfehlungen

Jegliche Verwendung von Referenzen und Empfehlungen muss die Richtlinien der Federal Trade Commission (FTC) einhalten. Das bedeutet, dass Vendoren keine falschen oder irreführenden Aussagen in ihren Werbetexten oder Werbevideos verwenden dürfen. Alle spezifischen in der Werbung gemachten Angaben bezüglich der Leistung oder Qualität eines Produkts müssen belegbar sein; d. h. es muss sich dabei um tatsächliche Beispiele basierend auf tatsächlichen Erfahrungen handeln. Eine Erklärung dahingehend, dass nicht alle Verbraucher dieselben Ergebnisse erzielen werden, reicht zur Qualifizierung einer derartigen Angabe nicht aus. Referenzen und Empfehlungen dürfen nicht für eine Angabe verwendet werden, die der Werbetreibende selbst nicht belegen kann.

Verbindungen zwischen einem Empfehler und dem Vendor, die einem Kunden nicht klar oder für ihn unerwartet sind, müssen ebenfalls offengelegt werden. Dazu gehören finanzielle Vereinbarungen für eine vorteilhafte Empfehlung, eine Anstellung beim Vendor oder Besitz von Unternehmensaktien. Empfehlungen von Experten müssen auf geeigneten Tests oder Bewertungen basieren, die von Personen mit ausreichender Erfahrung und umfassenden Kenntnissen der Materie durchgeführt worden sind.

Affiliates dürfen sich bei der Bewertung von zwei Produkten nicht als neutrale Drittpartei ausgeben, um durch den Verkauf eines dieser Produkte eine Provision zu verdienen.

Offenlegung und Hinweise

Jegliche Offenlegung und alle Hinweise bezüglich der Produkte müssen klar und deutlich sichtbar sein und dürfen beim Verbraucher keine Verwirrung verursachen. Dies bezieht sich auf jede Art von Offenlegung, Hinweis, Haftungsausschluss, Verkaufsbedingungen usw. bezüglich eines Produkts oder einer Werbeaktivität, das auf ClickBank angeboten bzw. die auf ClickBank durchgeführt wird oder anderweitig in Bezug zu ClickBank steht. Was versteht die FTC unter „klar und deutlich sichtbar“?

Um eine Offenlegung „klar und deutlich sichtbar“ zu machen, sollten Werbetreibende klare und eindeutige Formulierungen verwenden und die Offenlegung optisch hervorheben. Die Offenlegung sollte den Verbrauchern ins Auge fallen. Sie sollten nicht danach suchen müssen. Im Allgemeinen sollten Offenlegungen:

  • sich in der Nähe der Angaben befinden, auf die sie sich beziehen;
  • eine leicht lesbare Schriftart verwenden;
  • eine Schattierung oder Farbe verwenden, die sich gegen den Hintergrund abhebt;
  • in Werbevideos lang genug auf dem Bildschirm angezeigt werden, um bemerkt, gelesen und verstanden zu werden;
  • in Audioaufnahmen in einem Tonfall vorgelesen werden, dem Verbraucher leicht folgen können, und Formulierungen verwenden, die Verbraucher verstehen können.

Eine Offenlegung, die sowohl akustisch als auch optisch im Video erfolgt, wird von Verbrauchern eher bemerkt. Offenlegungen dürfen nicht in Fußnoten oder Textblöcken versteckt oder vergraben werden, die von vielen Personen wahrscheinlich nicht gelesen werden, und auch nicht hinter Hyperlinks verborgen sein. Wenn Offenlegungen schwer zu finden und zu verstehen sind, nur einen kurzen Moment angezeigt oder in irrelevanten Details vergraben werden, oder wenn andere Elemente in der Werbung oder Botschaft die Offenlegungen verdecken oder davon ablenken, entsprechen derartige Offenlegungen dem Standard „klar und deutlich sichtbar“ nicht.

Lesen Sie bitte hierzu auch FTC Guidance: How to Make Effective Disclosures in Digital Advertising.

Telemarketing

Wir gestatten keine Produkte, die zum Zweck ihrer Aktivierung einen Anruf durch den Kunden erfordern, und keine Produkte, die vom Kunden verlangen, dass er anruft und ein weiteres Produkt erwirbt, um seinen ursprünglichen Kauf durch ClickBank wahrnehmen oder nutzen zu können. Rufen Sie keine Kunden an, die auf der „Do not call“-Liste der USA stehen oder die anderweitig eine Kontaktaufnahme untersagen, und respektieren Sie ihren Wunsch, nicht kontaktiert zu werden. Versuchen Sie nicht, Kunden per Telefon zu nötigen. 

Umweltschutz-Marketing

Unternehmen bieten den Verbrauchern eine immer größer werdende Auswahl an „grünen“ Optionen an. Ganz gleich, ob Ihre Angaben zur Umweltfreundlichkeit das Produkt oder die Verpackung betreffen – Sie benötigen kompetente und zuverlässige wissenschaftliche Nachweise, um Ihre Behauptungen zu belegen. Nähere Informationen hierzu finden Sie in den Green Guides der FTC.

E-Mail-Spam

Sie sind dazu verpflichtet zu verstehen, wie Sie E-Mails zur Kontaktaufnahme mit Kunden verwenden dürfen und was Sie dabei nicht tun dürfen. Der CAN-SPAM Act legt Anforderungen für alle fest, die unaufgeforderte kommerzielle E-Mails verschicken. Das Gesetz verbietet falsche oder irreführende Header-Informationen und irreführende Betreffzeilen. Es verlangt ebenfalls, dass unaufgefordert gesendete kommerzielle E-Mails als Werbung identifiziert werden und dem Empfänger eine Methode anbieten, mit der er den Erhalt derartiger E-Mails ablehnen kann.

Angaben zu Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln

Zusätzlich zu den Bestimmungen der FTC bezüglich gesundheitsbezogener Angaben, Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika, einzunehmender Produkte usw. nimmt ClickBank auch die Bestimmungen der FDA (Food and Drug Administration) sehr ernst. Wenn Ihr Produkt den Bestimmungen der FDA unterliegt, sind Sie dafür verantwortlich, alle Bestimmungen, die die Produktion, Herstellung und Vermarktung Ihres Produkts betreffen könnten, zu verstehen.

Unter den Angaben, die man auf den Etiketten von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln finden kann, gibt es drei Kategorien von Angaben, die einem Gesetz und/oder FDA-Bestimmungen unterliegen: gesundheitsbezogene Angaben, nährwertbezogene Angaben und Angaben zur Struktur/Funktion. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass ClickBank gelegentlich Vendoren darum bittet, die gesundheitsbezogenen Angaben ihrer Produkte zu belegen.

 

  • Gesundheitsbezogene Angaben:

Zusätzlich zur Verpflichtung, Produktangaben klar und den Tatsachen entsprechend zu vermitteln, müssen Vermarkter nachweisen, dass es ausreichend Unterstützung für ihre Angaben gibt. Gemäß den FTC-Gesetzen müssen Werbebetreibende für alle ausdrücklichen und stillschweigenden Produktangaben eine vernünftige Grundlage haben, bevor diesbezügliche Werbung verbreitet werden darf. Was genau eine vernünftige Grundlage darstellt, hängt in großem Maße von den gemachten Angaben ab, wie sie im Kontext der gesamten Werbung präsentiert und wie sie qualifiziert werden.

Die FTC – und damit auch ClickBank – verlangt, dass Angaben zur Wirksamkeit oder Sicherheit von Nahrungsergänzungsmitteln durch „kompetente und zuverlässige wissenschaftliche Nachweise“ gestützt werden. Dies wird in FTC-Fällen definiert als „Tests, Analysen, Forschung, Studien oder andere auf der Expertise von Fachleuten des relevanten Bereichs beruhende Nachweise, die auf objektive Weise von dafür qualifizierten Personen mithilfe von Verfahren, die aufgrund ihrer genauen und zuverlässigen Ergebnisse von der betreffenden Branche allgemein anerkannt werden, durchgeführt und bewertet wurden“. Dies ist derselbe Standard, den die FTC auf alle Branchen anwendet, die gesundheitsbezogene Angaben machen.

  • Nährwertbezogene Angaben:

Der Nutrition Labeling and Education Act von 1990 (NLEA) gestattet die Verwendung von Etikettenangaben, die die Menge eines in einem Lebensmittel enthaltenen Nährstoffs (d. h. Angaben zum Nährstoffgehalt) bestimmen, sofern diese Angaben von der FDA zugelassen wurden und unter Einhaltung der Zulassungsbestimmungen der FDA gemacht werden.

 

  • Angaben zur Struktur/Funktion:

Nahrungsergänzungsmittel dürfen ebenfalls Angaben auf dem Etikett enthalten, die die Wirkung einer Substanz bezüglich der Wahrung der normalen Struktur oder Funktion des Körpers beschreiben, sofern diese Angaben nicht implizieren, dass das Produkt eine Krankheit diagnostiziert, behandelt, heilt oder verhindert. Die FDA überprüft diese Angaben nicht und unterzieht sie auch keinem Zulassungsverfahren. Eine derartige Angabe wäre beispielsweise: „Produkt B fördert gesunde Gelenke und Knochen.“ Wenn ein Nahrungsergänzungsmittel mit einer derartigen Angabe beworben wird, muss diese Angabe von diesem Hinweis begleitet werden: „Diese Angabe wurde von der Food and Drug Administration nicht geprüft. Dieses Produkt hat nicht den Zweck, eine Krankheit zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern.“

Made in the USA

Ein Produkt muss „vollständig oder nahezu vollständig in den Vereinigten Staaten hergestellt worden sein“, damit es als „Made in the USA“ beworben oder gekennzeichnet werden darf. Näheres hierzu finden Sie in den FTC-Richtlinien.

Videovoraussetzungen

Vendoren müssen vor Aufzeichnung des Videos ein vollständiges Videoskript vorlegen. Ohne vorherige Überprüfung des Skripts werden Videos nicht akzeptiert.

  • Zugelassen:
    • Videos und Referenzen mit Schauspielern, die Verbraucher darstellen und ihren Erfolg bei der Nutzung des Produkts beschreiben, sind nur zugelassen, wenn das Video eine typische Kundenerfahrung wahrheitsgetreu wiedergibt und einen Hinweis beinhaltet, in dem der Schauspieler eine entsprechende Offenlegung abgibt (z. B. „Schauspieler stellt einen tatsächlichen Käufer dar“). 
    • Eine klare und deutlich sichtbare Offenlegung der allgemein erwarteten Leistung unter den in der Werbung dargestellten Umständen.
    • Videos und Referenzen mit Schauspielern, die die Erfahrung oder Geschichte des Vendors (entweder in der ersten oder dritten Person) wiedergeben, sind zugelassen, müssen aber einen klaren und deutlich sichtbaren Hinweis enthalten, in dem darauf hingewiesen wird, dass es sich um eine Darstellung durch einen Schauspieler handelt. Dieser Hinweis muss den Anforderungen der FTC Guidance on Disclosers and Disclaimers entsprechen. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls im obigen Abschnitt mit dem Titel „Offenlegung und Hinweise“. Ein Texthinweis allein ist nicht ausreichend.
    • Videos und Referenzen mit einem Werbebotschafter, der die tatsächlichen Attribute des Produkts beschreibt (mit entsprechendem Hinweis).
    • Videos und Referenzen mit einem tatsächlichen Kunden, der seine tatsächliche Geschichte erzählt (kein Hinweis erforderlich, aber dem Vendor müssen die vom Kunden unterschriebenen Unterlagen vorliegen, falls eine Aufsichtsbehörde den Nachweis verlangt, dass es sich bei der Geschichte um die tatsächliche Erfahrung eines Kunden handelt).
    • Videos und Referenzen mit dem tatsächlichen Vendor, der seine tatsächliche Geschichte erzählt (kein Hinweis erforderlich). 
  • NICHT zugelassen:
    • Videos, die eine fiktive Person oder Lebensgeschichte darstellen oder darauf Bezug nehmen und in denen ein Vendor im Rahmen des Produktverkaufsarguments falsche Angaben macht, sind verboten.
    • Videos, die den Vendor selbst darstellen oder auf ihn Bezug nehmen und in denen der Vendor im Rahmen des Produktverkaufsarguments falsche Angaben zu seinen Einnahmen macht, sind verboten.
    • Videos, die dem Betrachter nicht gestatten, das Video zu beenden oder anzuhalten, sind verboten. Empfehlungen ohne Nachweis sind verboten.

Alle im Video enthaltenen Angaben müssen nachweisbar sein. Vendoren müssen sich darüber im Klaren sein, dass, sollte die FTC, ein privater Kläger oder eine andere Stelle einen Nachweis verlangen, der Vendor für alle in seinem Video gemachten Angaben einen derartigen Nachweis erbringen können muss. Sollte ClickBank erfahren, dass ein Produkt gegen diese oder damit zusammenhängende Vorschriften verstößt oder erhebliche Probleme bei Kunden verursacht, wird ClickBank nach eigenem Ermessen umgehende Änderungen an neuen oder vorhandenen Produkten oder Werbung verlangen, neue oder vorhandene Produkte oder Werbung zurückweisen oder betroffene Konten sogar suspendieren oder kündigen. 

Angebliche Knappheit

ClickBank verbietet ausdrücklich Werbung unter Vorgabe angeblicher Knappheit. Eine Botschaft bezüglich angeblicher Knappheit liegt dann vor, wenn das betroffene Produkt nicht tatsächlich in knappen Mengen verfügbar ist. Beispiele: Die Angabe „nur 300 Stück“, wenn die Stückzahl tatsächlich unbegrenzt ist, ablaufende Zeitgeber, die zum Kaufen verleiten sollen, oder die Beschreibung von Produkten als „einmalige Gelegenheit“ oder „nur heute erhältlich“, wenn dies tatsächlich nicht der Fall ist.

  • Zugelassen:
    • Botschaften bezüglich einer Knappheit sind nur zugelassen, wenn tatsächliche Mengen-/Zeitbeschränkungen existieren. ClickBank muss während des Produktgenehmigungsprozesses über derartige Botschaften informiert werden. 
    • ClickBank überwacht und begrenzt den Verkauf entsprechend der angegebenen Stückzahl oder Zeitgrenze. Das Angebot darf erst nach 7 Tagen wiederholt werden.
  • NICHT zugelassen:
    • Jegliche Art von Werbebotschaft, die behauptet oder impliziert, dass das Produkt nur für eine kurze Zeit erhältlich ist, wenn dies nicht den Tatsachen entspricht, ist verboten.
    • Jegliche Art von Werbebotschaft, die behauptet, dass ein Produkt wegen Verkaufseinstellung nur für kurze Zeit erhältlich ist, wenn es auch in Zukunft Gelegenheiten für den Kauf geben wird, ist verboten.

Preisgestaltung

  • Preise müssen klar und deutlich sichtbar präsentiert werden. ClickBank verbietet ausdrücklich irreführende Preise jeglicher Art und behält sich das Recht vor, von Vendoren den Gültigkeitsnachweis einer Preisempfehlung des Herstellers oder eines Vorverkaufspreises zu verlangen. 

Der Preis eines Standardprodukts mit einmaliger Zahlung muss neben dem ersten Zahlungslink auf der Verkaufsseite klar und deutlich sichtbar angegeben sein.

Die Preisangaben für ein Produkt mit wiederkehrender Zahlung müssen den anfänglichen Preis, die Häufigkeit der weiteren Zahlungen und die Länge des Abonnements neben JEDEM Zahlungslink auf der Verkaufsseite enthalten.

  • Zugelassen:
    • Tatsächliche und echte Preisnachlässe des normalen Preises.
    • Klare und deutlich sichtbare Angabe der Preise, Abrechnungsmöglichkeiten und Bedingungen. Produktpreis und Kaufoptionen müssen auf einen Blick gut lesbar sein.
  • NICHT zugelassen:
    • Preisangaben, die nahe legen, dass ein Produkt zuvor zu einem höheren Preis verkauft wurde, wenn dies nie vorgekommen ist und auch gegenwärtig nicht zutrifft, sind verboten.
    • Eine irreführende Präsentation des Preises, der gesamten Kaufkosten und Kaufoptionen ist verboten. Auch hier gilt wieder, dass Produktpreise und Kaufoptionen auf einen Blick gut lesbar sein müssen. Jegliche Präsentation von Preisen, die nach alleiniger Meinung von ClickBank den Kunden verwirrt, ist verboten.
    • Es ist verboten, eine höhere Preisempfehlung des Herstellers oder einen höheren Vorverkaufspreis zu erfinden. Beispielsweise kann ein Vendor nicht den Preis von 99 $ erfinden, nur um dann 79 $ als Sonderangebot anzubieten, wenn das Produkt zuvor immer für 79 $ verkauft wurde.
    • Produkte mit wiederkehrender Zahlung (einschließlich Testversionen), die die Bedingungen des Kaufs und der wiederkehrenden Zahlung nicht klar und deutlich lesbar direkt neben dem anfänglichen Preis präsentieren, sind verboten. Sollte nicht klar hervorgehen, dass es sich bei Ihrem Produkt um ein Produkt mit wiederkehrender Zahlung handelt oder vom Kunden eine zusätzliche Anstrengung verlangt wird, um dies herauszufinden, verlangt ClickBank Änderungen an der Präsentation der Preisangaben oder weist das Produkt zurück.

Ein Beispiel für eine angemessene Präsentation für wiederkehrende Zahlungen finden Sie unten. Der Preis des Ausgangsprodukts beträgt 9,95 $; vier (4) weitere Monate sind dann für 37 $ erhältlich. Beachten Sie die Mindestschriftgröße von 12 Punkt und die Kontrastfarben der Preisangaben im Vergleich zum Hintergrund. Beispiel:

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Sollte ClickBank erfahren, dass ein Produkt gegen diese oder damit zusammenhängende Vorschriften verstößt oder erhebliche Probleme bei Kunden verursacht, wird ClickBank nach eigenem Ermessen umgehende Änderungen an neuen oder vorhandenen Produkten oder Werbung verlangen, neue oder vorhandene Produkte oder Werbung zurückweisen oder betroffene Konten sogar suspendieren oder kündigen. 

Einmal-Angebote, Upsells und Downsells

Bei dem von Ihnen verkauften Ausgangsprodukt muss es sich um ein Standalone-Produkt mit einem gewissen Wert für Ihren Kunden handeln. Lockartikel sind akzeptabel, aber „Köder“-Produkte werden nicht akzeptiert und gelten als irreführend. Bei Upsell- und Downsell-Produkten muss es sich entweder um eine Erweiterung des Ausgangsprodukts oder um ein das Ausgangsprodukt ergänzendes Produkt handeln. Vom Kunden den Kauf eines Upsell- und/oder Downsell-Produkts zu verlangen, damit das Ausgangsprodukt funktioniert oder genutzt werden kann, wird nicht akzeptiert und hat die Suspendierung oder Kündigung Ihres Kontos zur Folge.

Links und Schaltflächen, mit denen der Kunde Upsell- und Downsell-Angebote ablehnen kann („Nein danke“-Links) müssen klar und deutlich sichtbar auf der Seite den folgenden Standards entsprechend angezeigt werden:

  • Eine Mindestschriftgröße von 12 Punkt; um sich von anderem Text oder Bildern ausreichend abzuheben gegebenenfalls größer. Gestalten Sie sie auffallend. Die „Nein danke“-Schaltfläche oder der Link zum Ablehnen des Angebots muss klar, eindeutig und unübersehbar sein. Der Kunde sollte nicht erst die Seite von oben bis unten lesen müssen, um diese Schaltfläche zu sehen.
  • Eine Schriftart in einer mit der Hintergrundfarbe kontrastierenden Farbe.
  • Der Link zum Ablehnen des Angebots muss sich bei einem 1024x768-Standarddisplay sowie auf allen Bildschirmen von Mobilgeräten auf derselben Seitenansicht befinden wie der Link bzw. die Schaltfläche zum Annehmen des Angebots. Anders ausgedrückt: Zur Anzeige der „Ja“- und „Nein danke“-Links oder -Schaltflächen sollte kein Verschieben des angezeigten Inhalts erforderlich sein.

Werbemethoden:

  • NICHT zugelassen:
    • ClickBank gestattet keine Marketingtaktiken, die auf irgendeine Weise Furcht, Panik, Chaos usw. auslösen oder anderweitig hervorrufen.
    • ClickBank gestattet keine Marketingtaktiken, die aufgrund von Religion, Kultur, Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Alter usw. diskriminieren.
    • Die Abbildung bekannter Marken- oder Unternehmenslogos auf Marketingbegleitmaterial des Vendors – einschließlich der Verkaufs- und Dankeseiten, mit Ausnahme von Kreditkartenlogos neben Zahlungslinks – ist untersagt, sofern der Vendor nicht nachweislich über die Erlaubnis zur Verwendung des geistigen Eigentums der betroffenen Marke oder des Unternehmens verfügt.
    • Nicht genehmigte Verwendung des ClickBank-Logos ist verboten. Informationen zur genehmigten Verwendung finden Sie in unserem Artikel Richtlinien zur Verwendung der ClickBank-Marken.
    • Qualifizierende Kriterien in Fällen, in denen zum Kauf des Produkts qualifizierenden Kriterien eigentlich nicht erforderlich sind, sind verboten. Qualifizierende Kriterien müssen eine nachgewiesene unterscheidende Eigenschaft aufweisen.
    • Aussagen, die nahe legen, dass das Produkt wesentlich einfacher zu verwenden ist, als dies tatsächlich der Fall ist (beispielsweise „Verdienen Sie Geld mit nur einem Knopfdruck“ oder „Sichern Sie sich mit drei einfachen Wörter Ihr Einkommen“) sind verboten. ClickBank verlangt, dass Verkaufsaussagen einen angemessenen Versuch unternehmen, den zum Erreichen typischer Ergebnisse erforderlichen tatsächlichen oder typischen Arbeits- und/oder Zeitaufwand wiederzugeben. Verkaufstüchtigkeit wird unterstützt, doch verschönern Sie Ihre Aussagen nicht zu sehr. Es klingt wenig glaubhaft, dass jemand mit nur wenig oder keiner Erfahrung im Internet-Marketing mit nur 1 Stunde Arbeit pro Tag oder weniger ein sechsstelliges Einkommen erreichen könnte. Es ist vernünftiger anzunehmen, dass eine durchschnittliche Person mit wenig oder keiner Erfahrung im Internet-Marketing mit Hingabe, Zeit- und Arbeitsaufwand und verfügbarer Zeit ein zusätzliches Einkommen erreichen kann.
    • Aussagen wie „wie bei/auf/in ... gesehen“ ohne entsprechende Dokumentation, dass das Produkt tatsächlich in der aufgeführten Liste von Sendern, Fernsehsendungen oder Zeitschriften gezeigt bzw. abgebildet war. (Diese Dokumentation ist für die Produktgenehmigung nicht erforderlich, muss aber auf Anfrage hin vorgelegt werden.)
    • Voraussetzungslose Angebote – d. h. Verkaufsaussagen, die dem Kunden Versprechen zu möglichem Einkommen oder potenziellen Leistungen machen, ohne Angabe spezifischer Details dazu, wie das Produkt diesen Ansprüchen gerecht wird. ClickBank-Verkaufsseiten, insbesondere in der Nische des Internet-Marketing und der Online-Einkommensmöglichkeiten, müssen klar zum Ausdruck bringen, welche Methoden oder Taktiken das Produkt anwendet oder dem Kunden beibringt, damit dieser die beworbenen Ergebnisse erzielt.
    • Sollte ClickBank erfahren, dass ein Produkt gegen diese oder damit zusammenhängende Vorschriften verstößt oder erhebliche Probleme bei Kunden verursacht, wird ClickBank nach eigenem Ermessen umgehende Änderungen an neuen oder vorhandenen Produkten oder Werbung verlangen, neue oder vorhandene Produkte oder Werbung zurückweisen oder betroffene Konten sogar suspendieren oder kündigen. 
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